Landeskrone

Landeskrone - Berg bei Görlitz

Die Görlitzer Landeskrone ist ein Naherholungsgebiet und Hausberg der Stadt Görlitz, der Vulkanberg ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen. Mit 419,5 Metern über dem Meeresspiegel ist er ein weithin sichtbares Wahrzeichen der sächsischen Stadt. Es liegt im Stadtteil Biesnitz. Das Ausflugsgebiet bietet Erholungssuchenden eine abwechslungsreiche Natur. Geologie- und Botanikbegeisterte kommen bei einem Besuch des Görlitzer Hausbergs voll auf ihre Kosten. Wanderer freuen sich über einen Abstecher zum Burghotel Landeskrone mit seinem Aussichtsturm. Die Landungskrone von Görlitz bietet einen hervorragenden Ausblick auf die Stadt und ihre Umgebung, besonders eindrucksvoll auf den Berzdorfer See. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zum Iser- oder Riesengebirge.


Wanderung auf die Landeskrone


Der Görlitzer Hausberg, die Landeskrone (420 m ü. NN), liegt direkt am Fernwanderweg Deutsche Einheit (blauer Punkt). Die Landeskrone ist ein Naturschutzgebiet (ca. 50 ha). Zahlreiche Schautafeln entlang der Wege informieren über Fauna und Flora des Berges. Über die Aufgangstraße gelangen Sie auf die Lindenallee. Die Treppe führt auf der Auffahrt direkt nach oben. Sie passieren die für die Region typischen sechseckigen Basaltsäulen. Von der Spitze des Berges hat man einen atemberaubenden Panoramablick auf die Stadt, den Berzdorfer See und das Zittauer-, Iser- und Riesengebirge. Bei guter Sicht sind der Jeschken mit seinem markanten Wachturm und die Schneekoppe (ca. 70 km Luftlinie) zu sehen. Auf dem Bergsattel befindet sich ein Ausflugsrestaurant mit Hotel. Unweit des Gipfels steht ein Denkmal, der Bismarckturm. Von hier hat man einen schönen Blick auf den Berzdorfer See.


Das Burghotel Landeskrone in Görlitz


Das Burghotel Landeskrone liegt südwestlich von Görlitz. Genießen Sie lange Spaziergänge im Naturschutzgebiet. Der Bahnhof ist etwa 4 Kilometer entfernt. Das Stadtzentrum ist nur etwa 5 Kilometer entfernt und die Autobahn etwa 8 Kilometer. Hier finden Sie Ein- bis Dreibettzimmer und Suiten für gehobene Ansprüche. Diese Zimmer sind angenehm in warmen Farben eingerichtet und modern ausgestattet. Die Badezimmer verfügen über eine Dusche, eine Badewanne und ein Fenster.

Das Restaurant verfügt über einen gemütlichen Außenbereich. Sie verwöhnen gerne Ihren Gaumen. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, finden Sie Parkplätze direkt am Hotel. Erklimmen Sie den Berg über die Treppe oder verwenden Sie die Bergschleimhaut.

  • Burghotel Landeskrone – Alicja Formantowicz – Fahrstraße 1, 02827 Görlitz

Hoteldaten

  • Hotel Baujahr 1994
  • Anzahl Etagen 1
  • Anzahl Zimmer gesamt 9
  • Anzahl Suiten (getrennte Räume ) 1
  • die Rezeption ist am Wochenende von 07:00 bis 18:00 Uhr geöffnet
  • die Rezeption ist von 07:00 bis 18:00 Uhr geöffnet
  • Check-in frühestens 12:00 Uhr
  • Check-out spätestens 11:00 Uhr 00
  • Jugendherberge
  • Familienhotel
  • Nichtraucherhotel
  • Nichtraucherzimmer 9

Interessantes über die Landeskrone bei Görlitz


Heute befindet sich auf dem Hügel ein Hotel mit Restaurant und Wachturm. Der zweite, höhere Turm diente jahrzehntelang als Fernsehkonverter der Stadt Görlitz und war einer der letzten Sendeorte, an denen noch analoge Fernsehprogramme ausgestrahlt wurden, nachdem im Sommer 2007 fast alle Kleinsender aus Sachsen abgeschaltet wurden. Seit November 2021 Die Landeskrone hatte oben eine Kiste mit einem Buch. Es befindet sich direkt neben dem Theodor-Körner-Denkmal.


Die Türme auf der Landeskrone


Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts veränderte sich die Forderung, den Gipfel immer mehr zum Wohnort zu machen. Romantischer Charme wurde zu Zeiten der Dichter und Denker entdeckt. 1796 wurde der noch heute bestehende Aussichtsturm errichtet. Am 18. Dezember 1901 wurde die Bismarcksäule am Südgipfel der Landeskrone eingeweiht. Es entstand auf Initiative der Görlitzer Akademischen Jugend und wird in der Version „Götterdämmerung“ vom Architekten Wilhelm Kreis realisiert. Die Bismarcksäule auf der Görlitzer Landeskrone war bei ihrer Einweihung die erste in Schlesien. Die Säule wurde 1994/1995 saniert und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel.

Görlitzer Bismarcksäule

Görlitzer Bismarcksäule

Der Bismarckturm in Görlitz ist einer von 47 Bismarcktürmen nach dem Standardentwurf „Götterdämmerung“ des Architekten Wilhelm Kreis. In Görlitz wurde der Aufbau als Feuersäule ohne Sichtfunktion konzipiert. Der Görlitzer Turm war die erste Bismarcksäule in Schlesien



Sagen, Legenden und Mythen um die Landeskrone


Das Schwein auf der Landeskrone bei Görlitz

Ein Mädchen aus Pfaffendorf hütete die Kühe eines Bauern in der Landeskrone; aber jetzt hatte er auch ein Schwein, das er gewöhnlich mit den Kühen jagte. Aber das Schwein blieb nicht bei der Herde, sondern ging seinen eigenen Weg, tief ins Gebüsch hinein und blieb hier, bis es Zeit war, nach Hause gebracht zu werden, als es selbst davon zurückkam und mit der Herde nach Hause zurückkehrte. Aber da das Schwein dies jeden Tag tat, wurde das Mädchen irgendwann neugierig und wollte wissen, wo das Schwein lief. So folgte sie das nächste Mal dem gleichen Weg im Busch und ging immer weiter, bis zur Erdkrone und hier wieder den halben Berg bis zum dicksten Busch. Plötzlich rannte er in eine Höhle, die Magd folgte ihm und betrat einen Stall, wo viele Pferde standen, gesattelt und gezäumt, und Krieger in Rüstungen mit Waffen saßen. Aber das Schwein war weg. Aber die Männer fragten die Magd, was sie wolle, und sie waren sehr barsch und widerstrebend und sagten, dass sie hier nichts zu befürchten habe, dass sie ihr Schwein wieder haben würde, dass sie dafür sorgen solle, was sie davonlaufe. Das Mädchen rannte erschrocken davon und erzählte dem Bauer alles, aber er sagte: “Schon gut, das Schwein kommt zurück, aber wenn die Reiter wieder anfangen zu rumpeln in der Landeskrone, dann geht es bald los und es dauert nicht lange, also wird es Krieg geben.“ Das sagte der Bauer, und so geschah es. (Johann Georg Theodor Gresse: Buch Preußischer Staatslegenden)

Der große Stein bei Görlitz

Auf dem Weg von der Landeskrone zur Stadt Görlitz gibt es einen sehr großen Stein, an dem Krallen oder Krallen zu erkennen sind. Die Legende erzählt von ihm, dass der Teufel wütend wurde, als er sah, dass in der Stadt die herrliche Kathedrale, die Peter und Paul geweiht war, zur Ehre Gottes gewölbt war. Wütend vor Wut schnappte er sich einen mächtigen Felsbrocken aus der Krone des Landes und trug ihn hoch in die Luft, um die Kathedrale zu zertrümmern. Aber Gott rettete das ihm geweihte Haus; Von seiner Macht gelähmt ließ der Teufel den Felsbrocken fallen, man sieht noch die Stellen, wo er ihn packte und mit seinen glühenden Klauen tiefe Löcher brannte. (S. Büsching, Volksmärchen)


Anfahrt und Lage auf der Karte der Landeskrone Görlitz


Die Landeskrone ist mit der Linie 2 der Görlitzer Straßenbahn vom Stadtzentrum aus bequem zu erreichen. An der Endstation angekommen, kannst du den Weg entlang des Ostsachsendrucks nehmen, der Aufstieg beginnt bei der Treppe am Fuße des Berges. Von dort erreicht man den Aussichtsturm in ca. 45 Minuten. Der untere Rundweg lädt zum Entspannen ein und umrundet die Landeskrone in einer guten Stunde. Wer mit dem Auto anreist, kann sein Auto auch am Fuße der Landeskrone, gegenüber der Straßenbahnhaltestelle parken.


Impressionen von der Landeskrone Görlitz


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